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Kirstie Alley als Virgilia Hazard

Die US-Amerikanische Schauspielerin Kirstie Alley hatte ihren schauspielerischen Durchbruch mit der Mini-Fernsehserie Fackeln im Sturm aus dem Jahr 1985. Zwar spielte sie bereits im zweiten Teil der Star Trek Verfilmung – der Zorn des Khan (1982) – mit, überzeugte aber in der Serie über Sklaverei die Zuschauer erst vollends von ihren schauspielerischen Fähigkeiten.

Kirstie Alley spielt in der Serie die Virgilia Hazard. Sie ist die Schwester von George Hazard (James Read), dessen Freundschaft zu Orry Main, gespielt von Patrick Swayze, während des Krieges auf eine harte Probe gestellt wird. Auch ihr damaliger Ehemann, Parker Stevenson, spielt bei Fackeln im Sturm mit. Er stellt ihren Bruder Billy Hazard dar. Mit Stevenson war Kirstie Alley von 1983 bis 1997 verheiratet.

Norden gegen Süden


Die Geschichte spielt im 19. Jahrhundert, zur Zeit Sezessionskrieges zwischen 1861 und 1865. Der Amerikanische Bürgerkrieg, der Kampf des Nordens gegen die Sklaverei des Südens, bildet den Mittelpunkt der Serie. Kirstie Alley verkörpert hierbei eine Abolitionistin, welche keine Flexion erlaubt und auf Konfrontationskurs zur Familie Main aus dem Süden geht. Sie hilft dem Sklaven Grady bei der Flucht und heiratet ihn. Nachdem ihr Mann dann bei einem Aufstand erschossen wird, kommt Virgilia Hazard, alias Kirstie Alley, in das Irrenhaus. Der Kongress Abgeordnete Samuel Green hilft ihr in dieser Zeit und sorgt für ihren Einsatz als Krankenschwester in einem Feldlazarett, wo sie auf den verwundeten Orry Main trifft und plötzlich ihre extreme Einstellung ändert. Sie verhilft ihm zur Flucht und wird die Geliebte Greens. Als Kirstie Alley (Virgilia) von den unlauteren Machenschaften Greens erfährt, erschiesst sie ihn und wird daraufhin zum Tode verurteilt.

Exzellente Schauspielkunst

Die Rolle, welche Kirstie Alley als Virgilia Hazard verkörpert, scheint ihr auf den Leib geschnitten. Gerade ihr vehementes Eintreten im Kampf gegen die Sklaverei zeigt deutlich auf, dass man für seine Interessen kämpfen muss. Natürlich wird dieser Part in der Serie übertrieben dargestellt, regt aber zum Nachdenken an. Auch im wirklichen Leben fällt sie häufiger von einem Extrem ins Andere. Vielleicht zeigt Kirstie Alley in Fackeln im Sturm auch deshalb eine ausgezeichnete, autentische schauspielerische Leistung und erhält daraufhin weitere gute Rollen. An der Seite John Travoltas spielt sich im Film “Kuck mal, wer der spricht” (1989), der ein grosser Erfolg wird. Auch in den beiden weiteren Verfilmungen, 1990 und 1993, glänzt Kirstie Alley gemeinsam mit Travolta. In der Folgezeit war sie häufig in Kinokomödien und in Fernsehserien zu sehen.